Die Anzucht und Pflege von Tomaten

Weitere Tipps für den erfolgreichen Tomatenanbau

  • Wie kann man den Wohlgeschmack der Tomate fördern
    - Für die Erreichung einer guten Würze der Tomaten , braucht diese viel Sonne, daher suchen Sie einen Platz der mindestens acht Stunden Sonneneinstrahlung aufweist.
    - Eine Abdeckung mit Mulchmaterial(vorzugsweise Stroh) erhöht das Aroma als auch die Ausbeute.
    - Der Boden sollte genügend kalkhaltig sein. Wenn notwendig soll man den Boden im Herbst mit Düngekalk vorbehandeln. Die Tomaten , die auf kalkhaltigen Böden gewachsen sind , schmecken besser. Auch Spurenelemente wie sie in Gesteinsmehl enthalten sind , verbessern den Geschmack
    - Vorsicht vor einer Stickstoff-Überdüngung. Dies führt zu mehr Blättern und vielen kleineren Früchten mit wenig Aroma
    - Sorge für genügend Licht und Luft rund um die Früchte , durch einen großzügig bemessenen Pflanzabstand und durch rechtzeitiges Ausgeizen und Hochbinden. Wenn eine gute Luftzirkulation gegeben ist , können die Früchte voll ausreifen und ihre volle Würze entwickeln.
    - Sorge für eine optimale Bewässerung. Zu viel Giesswasser verwässert den Geschmack. Zu wenig Wasser hemmt die Bildung der Aromastoffe.
  • Wie kann ich die Erntezeit verlängern
    Im Hochsommer ist die Tomatenpflanze voll von teils reifen Früchten und ist ziemlich ausgelaugt und erschöpft durch die vielen Früchte die versorgt werden müssen. Wenn dann ein längeres Tief mit viel Regen folgt , kann die Tomatenpflanze nicht mehr viel Abwehrkräfte , gegen durch Pilze verursachte Krankheiten wie die Braun- und Krautfäule , entgegen setzen und erliegt dem Druck der Krankheit. Es zeigt sich aber das jüngere Pflanzen (der gleichen Sorte) wesentlich widerstandsfähiger sind. Daher empfiehlt es sich einen Teil der abgeknipsten Seitentriebe der Tomate als Stecklinge zu verwenden und diese anzuziehen. Diese Stecklinge sind dann in der Entwicklung weit hinter der Mutterpflanze. Im idealen praktischen Fall beginnen bei der Stecklingspflanze die ersten Tomaten zu reifen (und sie ist noch wüchsig und robust) während die Mutterpflanze bereits am Eingehen ist.Dadurch kann man die Erntezeit um 3-4 Wochen ausdehnen. Natürlich kann man auch statt der Stecklingsmethode eine zweite etwas spätere Aussaat wählen , um die Erntezeit auszudehnen.

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