Karibischer ChiliDie Chili-Peppers und Paprikafrüchte sind besonders gesunde Schlankmacher. Es soll hier nun vom vielfältigen Gesundheitswert von Paprika- und Chili Pepperfrüchten berichtet werden. Die Capsicum Früchte (Chili Pepper,Paprika,Pepperoni) sind wahre Vitaminbomben.
Wussten Sie das 100g frische rote Chilis die doppelte bis dreifache Menge Menge an Vitamin C enthalten als 100g Zitronen. Eine Chili gegessen deckt den Vitamin C Bedarf eines Tages. Vitamin C ist vor allem -neben vielen anderen positiven Wirkugen- besonders dienlich zur Unterstützung des körpereigenen Immunsystems.
Die Paprikafrüchte (und damit auch Chili Peppers) enthalten zusätzlich grosse Mengen von Antioxidantien(sekundären Pflanzenstoffen) und schützen damit gegen freie Radikale welche die Zellen unseres Organismuses angreifen und dadurch zu einer schnelleren Alterung , zu Stoffwechselstörungen und Krebsbildung führen können. Als Antioxidantien sind unter anderen Vitamin C , Vitamin E und Carotinoide bekannt. Hier wiederum haben die Capsicum Früchte einen Carotin-Gehalt der höher als der von Karotten ist.

Das im Chile Pepper enthaltene Capsacain ist gesundheitsförderlich da es durch die Anregung des Speichelflusses und der vermehrten Bildung von Magensäften die Verdauung fördert, weil man mit geringeren Mengen von Salz beim Würzen,bei der Verwendung von Chili , für einen guten Geschmack auskommt ist es gut für Bluthochdruck Patienten oder anderen Personen welche eine kochsalzarme Diät einhalten müssen.
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Die nachfolgende Tabelle der Inhaltsstoffe von Capsicum Früchte kann nur Anhaltswerte liefern.Die Werte schwanken nicht nur von Sorte zu Sorte , sondern auch vom Reifegrad(und der Farbe). So enthalten vollreife rote Paprika-/Chilifrüchte bis zu 400mg Vitamin C pro 100 g Fruchtfleisch, wobei die gleiche Art grün geerntet nur um 120mg Vitamin C pro 100g Fruchtfleisch enthält. ähnliches gilt auch für die sekundären Pflanzenstoffe wie Carotinoide und Flavonoiden. Je röter , durchgefärbter und reifer die Frucht desto größer der Anteil an gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffen.
Capsicum Früchte enthalten auch eine eine Vielzahl wertvoller Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor.Piccante a Mazetti

100 g Paprika-/Chilifrüchte (roh - unverarbeitet) enthalten etwa:
  • Energie: 20 kcal
  • Eiweiss: 1,2 g
  • Fett: 0,3 g
  • Kohlenhydrate: 3,1 g
  • Ballaststoffe: 2,0 g
  • Natrium: 2 mg
  • Kalium: 213 mg
  • Kalzium: 10 mg
  • Magnesium: 12 mg
  • Phosphor: 26 mg
  • Eisen: 0,7 mg
  • Vitamin A: 100 µg
  • Vitamin E: 3,1 mg
  • Carotinoide: 30 mg
  • Vitamin B1: 0,07 mg
  • Vitamin B2: 0,05 mg
  • Niacin: 0,4 mg
  • Vitamin C: 140 mg
  • Folsäure: 18 µg

Aufgrund dieser einzigartigen Zusammensetzung werden den obendrein auch noch cholesterinfreien Chilis seit langem viele gesundheitsfördernden Wirkungen zugeschrieben. Sie sind gut für Augen und für Herz, helfen gegen Arthritis, Arteriosklerose und Rheuma, töten Bakterien ab, stärken das Immunsystem und senken das Krebsrisiko. Doch die Sache hat einen Haken,bei der Schärfe der Chilis ist es schwierig entsprechende Mengen zu essen um zum vollen Genuss der gesundheits-positiven Wirkungen zu kommen. Aber zum Glück gibt es ja auch milderen Gemüsepaprika, den man leichter in größeren Mengen verzehren kann

Ein Thema das sich aufdrängt ist die Schärfe der Chilis und das Vorurteil vieler "was so scharf ist kann doch gar nicht gesund sein". Viele meinen Sie haben einen empfindlichen Magen und essen zur Schonung desselben nichts Scharfes. Leider enthält diese Meinung meist viel Vorgefasstes und beruht selten auf belegbare Tatsachen. Daher möchte ich in diesem Bericht erzählen, was Fachleute dazu sagen, die es wissen müssen.Chili Mix

Was macht die Chilis (Pepperoni) so scharf ?

Für die Schärfe ist vor allem der Stoff Capsaicin verantwortlich welcher hauptsächlich in den Samenkernen und den Scheidewänden abgelagert wird. Die Schärfe wird mit der nach oben offenen Scoville Skala bestimmt und danach in 10 Schärfestufen eingeteilt.
Der übliche Gemüsepaprika hat einen Schärfewert 0, milder Pepperoni etwa 1. Pasilla und Guajillo können je nach Sorte und Bedingungen einen Schärfewert von 3 erreichen. Jalapenos sind für unsere Gaumen mit einen Schärfewert von 5 schon an der Grenze des Erträglichen (vor allem für ungeübte Gaumen). Lemon Drop hat einen Schärfewert von 7 , Cayenne Pfeffer hat einen Schärfewert von 8 und die schärfsten Varianten mit einen Schärfewert von 10 sind Habanero und Scotch Bonnet die das Prädikat teuflisch scharf wahrlich verdienen.
Für Anfänger werden Chilis nur höllisch scharf empfunden.Jedoch die Schärfe kann unterschiedliche Nuancen haben. Bei manchen Sorten entwickelt sich die Schärfe harmlos auf der Zungenspitze und etwas feuriger an den Seiten der Zunge bei anderen Sorten wieder explodiert die Schärfe geradezu so das einen die Luft wegbleibt. Die Schärfe kann schnell verschwinden oder lange in gleicher Intensität anhalten. Es gibt Sorten die exotisch fruchtig schmecken (z.Bsp. Criolla Sella) wodurch die Schärfe angenehmer empfunden wird.
Das Capsaicin -ein Alkoloid- wirkt auf die Nervenzelle welche dem Körper eine Verbrennung(Hitze) melden, obwohl die Verbrennung nur durch das Capsaicin vorgetäuscht wurde. Das bewirkt dann die Ausschüttung von körpereigenen Opiaten, den sogenannten Endorphinen - Stoffe, die uns so richtig zufrieden und euphorisch machen.

Vogelaugenchili

Schadet der scharfe Chili dem Magen

Obwohl die Meinungen geteilt sind, gibt es viele Berichte die bestätigen das durch die Schärfe von Capsaicin der Speichelfluß angeregt wird, welches sich positiv auf die Verdauung auswirkt. Der Scharfmacher aktiviert außerdem Verdauungssäfte im Magen, fördert die Magendurchblutung und macht so schwere Kost leichter verdaulich. Eine Untersuchung zeigt das die scharfen Chilis sogar therapeutisch bei Magenbeschwerden eingesetzt werden können.
Außerdem wirkt Capsacain keimtötend , in einer Studie wird nachgewiesen das durch die Verwendung von Chili und Paprika Hackfleisch bis zu 4 mal länger haltbar ist.Unstrittig ist: Chili regt " in welcher Darreichungsform auch immer " den Appetit an. Manche essen scharfe Chilis zur Vorbeugung von Magengeschwüren.
Außerdem haben Chilis wenig Kalorien und viele Ballaststoffe. Das "Capsaicin" fördert zusätzlich Stoffwechsel, und " wenn man so will " scharf macht so auch schlank.

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